Projekt b-05

Geschichte
b-05  wurde von dem Designer/Architekten Jan Nebgen nach seiner Rückkehr aus den USA zusammen mit seiner amerikanischen Frau Leisa Brubaker als eine rein private Initiative gegründet. Ihr Ziel war es, hier internationalen Künstlern, Architekten, Designern und anderen progressiv Denkenden eine Plattform zu bieten, einen Ort der Begegnung und des interkulturellen Austauschs zu schaffen. Von 2005 an wurde das Gelände unter hohem persönlichen Einsatz der Gründer erschlossen und nach einer umfangreichen Sanierung 2008 mit einer ersten internationalen Ausstellung eröffnet. Hier in der ehemaligen Bunkeranlage konnten die unterschiedlichsten Reaktionen und Antworten von Künstlern aus aller Welt auf die drängenden Probleme unserer Zeit betrachtet, diskutiert und verarbeitet werden. Hochkarätige Künstler, wie z.B. Ai Weiwei, Matthew Barney, Jannis Kounellis, Martin Kippenberger, Bridget Riley, Donald Judd und Werner Herzog, haben hier ausgestellt. Mit ihren Arbeiten haben sie  Menschen aus der Region, allen Teilen Deutschlands und der Welt bewegt und zum Staunen gebracht. Leider musste im Jahr 2014, bedingt durch den Rückzug des Hauptsponsors aus der Kulturförderung und damit auch aus dem Projekt b-05, der Betrieb erst einmal ausgesetzt werden. Ermöglicht durch einen entsprechenden Beschluss des Stadtrats der Stadt Montabaur, konnte das Projekt 2017 wiederbelebt werden.

Der Ort
Das ehemalige Nato- Munitionslager ist heute ein Naturareal von grotesker Schönheit mit einem einzigartigen Flair, das dem Verein b-05 association e.V. .von der Stadt Montabaur im Rahmen eines langfristigen Pachtvertrages zur Verfügung  gestellt wurde. Das ca. 12 ha große Gelände bietet den reizvollen Rahmen für dieses ambitionierte Projekt. Es liegt versteckt inmitten eines Waldareals bei Montabaur, zentral gelegen zwischen Köln und Frankfurt und verkehrstechnisch hervorragend angebunden. Auf dem parkähnlichen Naturareal befinden sich eine Reihe verschieden großer, separater Bunker, die mit Wegen und Zufahrtsstraßen miteinander verbunden sind. Insgesamt stehen 8 kleine Bunker, 2 mittelgroße und 5 große Bunker sowie ein Café/Veranstaltungsraum  zur Verfügung.

Das Projekt
b-05 versteht sich als ein regional und international vernetztes Kultur- und Naturerlebniszentrum. Dabei soll dieses, in ein außergewöhnliches Biotop eingebettete Monument des Kalten Krieges zu einem Raum spannender kultureller, künstlerischer und sozialer Interaktion werden, der die Kommunikation zwischen unterschiedlichen Menschen oder Gruppen  fördert und neue Beziehungsgeflechte ermöglicht.

Ziele international
In Ausstellungen, Workshops, Konzerten, Lesungen, Führungen wird das Kulturgeschehen hier mit dem der großen Zentren in Bezug gesetzt, das Bewusstsein für den Wert von Kunst und Natur gefördert und mit den zahlreichen ähnlichen Projekten in ganz Europa vernetzt. Die Vernetzung der unterschiedlichen Menschen und Gruppen und die damit einhergehenden Synergieeffekte und Effizienzsteigerungen werden sich positiv auf die Entwicklung der Region auswirken und auch einen Beitrag zur Stiftung regionaler kultureller Identität leisten, was in einer globalisierten Welt immer größere Bedeutung gewinnt.

Ziele regional
b-05 will mit seinen Aktivitäten den Menschen hier in der Region Anregungen für eine selbstverantwortliche, bewusste, nachhaltige und schöpferische Gestaltung ihrer Lebensumwelt  vermitteln und ihnen Anregungen geben, die Zukunft  intelligent, kompetent und kreativ zu gestalten.

Presseberichterstattung
Art, Kunstforum International, ZDF, 3sat, monopol, kunst:art, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Rheinzeitung, KUNSTZEITUNG, Zeitkunst, Kunst Quartal, Frieze, Kunst Bulletin, elle Magazin, SWR, AFN Europe/USA, Kunstaspekte

Der Verein b-05 association e. V.
Der b-05 Förderverein